Wir konnten 10 Studierende aus dem ersten Absolventenjahrgang des Studiengangs „Regenerative Energien und Energieeffizienz“ der Fakultäten Elektro- und Informationstechnik und Maschinenbau für die Segelenergie begeistern. Die Arbeiten umspannten das Thema von A bis Z: angefangen von der Meteorologie und Segeltechnik, über Schiffstechnik, Strömungsmaschine, Generatorenauslegung, Energiewandlungs- und Speichertechnik, Logistik bis zur Potential- und Kostenanalyse. Damit verschafften wir uns einen ersten Überblick.

Über das vom Freistaat Bayern geförderte Technologie- und Wissenschaftsnetzwerk Oberpfalz (TWO) an den Hochschulen Regensburg und Amberg & Weiden konnte ich einen kleinen Beitrag für Materialausgaben und zusätzliche studentische Hilfskräfte für das Projekt „Energieschiff“ aquirieren. Zusammen mit der Unterstützung der Hochschulleitung und der Fakultät konnten wir auch einen entsprechenden Raum für das Team bereitstellen, was die Grundlage für unsere neu gegründete Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) war. Das alles hat uns sehr unterstützt, wofür wir uns an dieser Stelle nochmal sehr herzlich bedanken möchten.

Der Kick-Off umfasste 2 ganze Tage: am ersten wurden über die Theorie alle auf einen Stand gebracht, Schnittstellen geklärt und Rahmenbedingungen gesetzt. Am zweiten Tag ging es in die Praxis: Segeltechnik hautnah kennenlernen auf dem Chiemsee: Navigation, Kräfte am Segel, am Schiff und am eigenen Körper. Prof. Scharfenberg leitete als erfahrener Segler diesen Tag. Er führt seit vielen Jahren Abschlussexkursionen mit Elektrotechnikern auf Segelschiffen durch. Das Projekt konnte damit losgehen!

Auf dem Bild hat Thomas Raith – Niederbayer wie ich – den ganz klaren Blick nach vorne: wir wollen sehen, was die Segelenergie für uns leisten kann.